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KARLSAUE UND ORANGERIE

Orangerie_1_GR; © Stadt Kassel, Kulturamt; Foto: Ostrowskaja
Ganz schön breit: Die Orangerie.

Fast zur gleichen Zeit als der Bergpark Wilhelmshöhe entstand, ließ Landgraf Karl an der Fulda ein weiteres Gartenreich erschaffen. Gemäß der Mode der Zeit durchzogen den Park schnurgerade Alleen und Wasserläufe, die sogenannten Küchengräben. Erst seit dem 18. jahrhundert durften auch die Kasseler Bürger den Park betreten.

Der Park wird am östlichen Ende von der Orangerie begrenzt, am westlichen Ende von der Insel Siebenbergen, die man über eine Brücke erreichen kann. Das Orangerieschloss mit seinen beiden Eckgebäuden wurde zwischen 1701 und 1710 gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Orangerieschloss fast völlig zerstört, später aber wieder aufgebaut.


Das große Foucault'sche Pendel; © Stadt Kassel, Kulturamt; Foto: Ostrowskaja Das große Foucault'sche Pendel

Astronomisch-Physikalisches Kabinett und Planetarium in der Orangerie

Die umfangreiche Sammlung des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts befindet sich in der Orangerie. Die hessischen Landgrafen haben sich nämlich nicht nur für die Künste interessiert, sondern auch für Naturwissenschaften und Technik. Uhren, Vakuumpumpen, Mikroskope, Elektrisiermaschinen, frühe Rechenmaschinen und Quadranten schafften sie für Lehr- und Forschungszwecke an. Aber auch alte Telefonanlagen und riesige Computer aus der Frühzeit der Datenverarbeitung kann man in der Orangerie bestaunen.

Im Planetarium im 3. Obergeschoss finden bis zu 50 Personen Platz. Dort wird der Sternenhimmel auf eine Kuppel mit zehn Meter Durchmesser projiziert. Von Dienstag bis Sonntag gibt es wechselnde Programme, Samstags und sonntags auch Vorführungen für die ganze Familie.

; © Stadt Kassel, Kulturamt: Foto: Ostrowskaja Ein Schwan unterwegs.
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Anschrift: Schloss Wilhelmshöhe
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Veröffentlicht am:   25. 11. 2010